In Deutschland wurde 2003 die Initiative ServiceQualität gestartet. Deren vorrangiges Ziel ist die Verbesserung von Image und Servicequalität des Handels, der Gastronomie, der Verwaltung und somit ganzer Städte und Gemeinden, zum Nutzen von Kundschaft, Gästen, Bürgern und Öffentlichkeit. Basis ist die betriebliche Zertifizierung der teilnehmenden Betriebe nach ServiceQualität Deutschland. Da der Wettbewerb nicht mehr zwischen Betrieben eines Standortes ausgetragen wird, sondern unter den verschiedenen Gemeinden, Städten, Zentren, ja sogar Regionen stattfindet, geht die Zertifizierung über diese Einzelbetriebsebene hinaus. Das Gütesiegel „Qualitäts-Stadt“ wendet sich an alle Dienstleister einer Stadt. An Gastronomie, Handel, Handwerk und Hotellerie, aber auch an Ärzte, Bibliotheken, Rechtsanwälte, Schwimmbäder oder an die Stadtverwaltung. Alle Betriebe mit direktem Kontakt zu Kunden, Gästen, Bürgern, Mandanten oder Patienten sind angesprochen. 
Ein Ort, welcher das Zertifikat „Qualitäts-Stadt“ erlangen will, muss eine bestimmte Mindestanzahl bereits zertifizierter Betriebe, Einrichtungen oder Institutionen vorweisen. Diese wird in Abhängigkeit von der Einwohnerzahl bestimmt. Der Sitz dieser Unternehmen muss sich in den Grenzen des Ortes befinden. Die teilnehmenden Betriebe nehmen an einem gemeinsamen Workshop teil, in dessen Rahmen eine gemeinschaftliche Selbstverpflichtung zur Einhaltung von Service-Standards erarbeitet wird. Diese Service-Standards sind für alle Betriebe für die Laufzeit von drei Jahren ab Zertifikatsverleihung verbindlich. Kriterien, die Bad Saarow erfüllt. Acht Betriebe wurden bislang mit dem „Q“ der ServiceQualität Deutschland ausgezeichnet. Elf weitere Betriebe kamen am 27. Mai hinzu.
Die Bad Saarow Kur GmbH ist der für das Gütesiegel „Qualitäts-Stadt“ im Kreis der Unternehmen notwendige städtische Betrieb. Als Sprecher der „Qualitäts-Stadt Bad Saarow“ wird Laura Beister, Geschäftsführerin des Tourismusvereins Scharmützelsee e. V. fungieren.